Off Road Kids Stiftung

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Ihre Spende für Off Road Kids ist direkte Hilfe für Straßen-
kinder in Deutschland!

Eine Altersabgrenzung fehlt völlig. Allenfalls wird von Kindern, Jugendlichen und jungen Heranwachsend-en gesprochen - und das, obwohl jedem Experten bekannt ist, dass gerade der Sprung zur Volljährigkeit in bezug auf »Straßenkinder« bei der Gestaltung des Hilfeansatzes von elementarer Bedeutung ist.

Daher erscheint es unumgänglich, einen griffigen, fachlich tauglichen Nenner als Diskussionsgrundlage zu finden - einen Nenner, der Sinn macht. Denn den Betroffenen wird es wenig nützen, wenn die Gruppe der »Straßenkinder« zu expansiv oder differenziert definiert wird und das Spektrum der Hilfeansätze ins Unsinnige ausufert oder gar wirkungslos verpufft.

Definitionsvorschlag

Mit »Straßenkindern in Deutschland« sind all diejenigen gemeint, die minderjährig sind und sich ohne offizielle Erlaubnis (Vormund) für einen nicht absehbaren Zeitraum abseits ihres gemeldeten Wohnsitzes aufhalten und faktisch obdachlos sind.

Zu beachten sind selbstverständlich die Randunschärfen der oben aufgestellten Definition: Nicht hinzugezählt werden dürfen Jugendliche, die nachts zwar noch zu Hause schlafen, tagsüber aber bis in die späten Abendstunden »in der Szene abhängen«. Bei dieser zahlenmäßig nicht gering einzuschätzenden Gruppe ist die familiäre Bindung zumindest in Resten noch vorhanden. Einen räumlichen Bruch zwischen Bezugsperson(en) und Minderjährigem hat es (noch) nicht gegeben. Hier können präventive Hilfsansätze greifen und vor der »Flucht auf die Straße« bewahren, während bei der Gruppe der »Straßenkinder« die räumliche Trennung bereits vollzogen ist. Fließende Übergänge (Randunschärfen) sollten jedoch nicht unbeachtet bleiben.

Ausgeklammert aus der definierten Gruppe müssen auch »Kurzzeitausreißer« werden, die beispielsweise aus materiellen Gründen vorübergehend »abtauchen«, um auf Eltern oder Betreuer einen »gewissen Druck« auszuüben.