Die Deutsche Bahn AG greift den Off Road Kids-Streetworkern seit der Vereinsgründung massiv unter die Arme: Alle Mitarbeiter dürfen seither kostenlos mit allen Zügen der Deutschen Bahn AG kreuz und quer durch Deutschland reisen und so beispielsweise Jugendliche zu Gesprächen mit deren Eltern oder Jugendämtern begleiten. Dieses System hat sich vielfach bewährt, da sich Straßenkinder häufig nicht trauen, alleine nach Hause zu fahren. Der damalige Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Heinz Dürr, entschied 1994 ohne jedes Zögern, die Off Road Kids-Mitarbeiter mit übertragbaren NetzCards vollkommen mobil zu machen.
Auch Bahnchef Hartmut Mehdorn führt die Förderung engagiert weiter und so ist es den Streetworkern nach wie vor möglich, die Jugendlichen zu begleiten. Vor allem aber ist der Aktionsradius der Streetworker nicht nur auf eine Großstadt begrenzt. Für Off-Road-Kids e.V. ist über die langjährige Unterstützung durch die Deutsche Bahn AG von elementarer Bedeutung. So konnte ein perspektivenreiches Hilfeangebot verwirklicht werden, das Straßenkinder nicht länger von einer Stadt zur nächsten treibt.
Bahnchef Hartmut Mehdorn schenkte der Off-Road-Kids Stiftung im Beisein von Kanzlergattin Doris Schröder-Köpf die Rundungsüberschüsse aus der Währungsumstellung und setzt damit einen ersten Meilenstein bei der dauerhaften Absicherung der Arbeit für Straßenkinder in Deutschland.
Die 510.000-Euro-Schenkung floss vollständig in das Stiftungsvermögen ein. Seit 2004 wird aus dem Zinserlös dieses Stiftungsvermögens ein weiterer Streetworker bei Off Road Kids e.V. finanziert. Mehdorn übernahm auch die Schirmherrschaft über die Stiftung und ist Beiratsvorsitzender.







