Off Road Kids Stiftung

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Ihre Spende für Off Road Kids ist direkte Hilfe für Straßen-
kinder in Deutschland!

Für Kids in Not

Abhauen ist gefährlich und keine gute Lösung. Die angebliche Freiheit auf der Straße wird schnell zum aussichtslosen Überlebenskampf. Für Jugendliche in schwierigen Situationen gibt es in Deutschland eine große Anzahl an Beratungs- und Hilfeangeboten. Doch nicht alle sind leicht zu finden. Wir empfehlen neben den hier aufgelisteten Tipps die Nummer gegen Kummer.

Nummer gegen Kummer e.V. bietet mit der anonymen Telefonberatung "Nummer gegen Kummer" einen bewährten und gebührenfreien Service für Kinder und Jugendliche:

Jugendtelefon: 11611 (EU-weit)

(Montag bis Freitag, 15 - 19 Uhr)

Elterntelefon: 0800 - 111 0 550

(Montag und Mittwoch 9.00 Uhr – 11.00 Uhr, Dienstag und Donnerstag 17.00 Uhr – 19.00 Uhr)

www.nummergegenkummer.de

Wenn's zuhause brodelt und kracht...

... können Jugendliche auch selbst dazu beitragen, dass Lösungen gefunden werden. Meistens fehlt jedoch die zündende Idee oder einfach die entscheidende Information.

Kaum ein Jugendlicher weiß, dass er sich beim Jugendamt anonym beraten lassen kann und sogar eine Person seines Vertrauens mitnehmen darf. Und manchmal ist gar nicht klar, wo das zuständige Jugendamt überhaupt ist. Diese drei Seiten sollen Jugendlichen dabei helfen, schwierige Situationen sinnvoll zu lösen.
 

 

Vertrauenswürdige Ansprechpartner in Krisensituationen 

Wichtig: Manchmal muss man mehrere ausprobieren und darf nicht die Geduld verlieren!
 

  • Klassenlehrer: Er kann Jugendlichen helfen, wieder in die Klassengemeinschaft zurückzufinden.
     
  • Vertrauenslehrer und Beratungslehrer: Wenn's mit dem Klassenlehrer nicht klappt, sind Vertrauenslehrer die richtigen Ansprechpartner. In einigen Bundesländern heißen diese Lehrer Beratungslehrer. Manche haben sogar eine psychologische Zusatzausbildung.
     
  • Schulsozialarbeiter: In manchen Schulen gibt es Fachpersonal für die persönlichen und privaten Probleme der Schüler.
     
  • Schulleiter: So mancher Rektor sieht sich bei Familienproblemen als Anwalt seiner Schüler. Ein Gespräch des Rektors mit den Eltern hat schon manche schwierige Situation entschärft.
     
  • Mitarbeiter im Jugendhaus: Sie wissen meist, wer beispielsweise im Jugendamt zuständig ist.
     
  • Pfarrämter: Warum nicht? Pfarrer und Pastoren sind erfahrene Seelsorger, mit denen alles besprochen werden kann, ohne dass sie es jemandem verraten müssen. Sie haben das Recht, zu schweigen. 
     
  • Eltern von Freunden: Manchmal gibt es auch im näheren Bekanntenkreis Menschen, denen sich Jugendliche in schwierigen Situationen anvertrauen können.
     
  • Verwandtschaft: Manche Oma, mancher Onkel findet bei Eltern mehr Gehör, als Ihr denkt.
     
  • Hausarzt: Bei Verletzungen durch Schläge und Misshandlungen sind Hausärzte die richtigen Adressaten. Sie können Misshandlungen attestieren und sind bei späteren Strafprozessen und Vormundschaftsverhandlungen wichtige Zeugen. Ab dem 14. Geburtstag könnt Ihr auf die ärztliche Schweigepflicht bestehen. Der Arzt darf dann keine Informationen an Eure Eltern weitergeben.
     
  • Beratungsstellen: In den Landkreisen und in vielen Städten gibt es Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche (auch Familien- oder Erziehungsberatungsstellen genannt). Wie im Jugendamt sind dort Fachleute für familiäre Schwierigkeiten.
     
  • Jugendamt: Rat und Hilfe von den Profis
     
  • Euch fällt noch jemand ein, den wir hier vergessen haben? Dann sagt es uns bitte!

 

Was können Jugendliche selbst tun, um ihre Situation zu verbessern?

  • Freundschaften pflegen, so gut es geht;
    nachmittags in der Schule statt zu Hause lernen, falls es dort nicht möglich ist;
     
  • Lerngruppen mit Mitschülern bilden, um die eigenen Schulleistungen in schwierigen Situationen zumindest zu halten;
     
  • die eigene Situation realistisch und keinesfalls übertrieben darstellen oder gar flunkern (Wer einmal lügt, ...);
     
  • auf das eigene Verhalten achten und nicht cool sein, sondern über Probleme reden;
     
  • sich Unterstützung holen und benennen, was das Problem ist;
     
  • weitermachen und nicht aufgeben bei der Suche nach jemandem, der sich der Probleme annimmt.